Hypericum perforatum
CliniTox
Giftpflanzen
 
Deutsch    Hartheu; Johanniskraut-Hartheu; Tüpfel-Johanniskraut; Tüpfel-Hartheu; Echtes Johanniskraut; Perforiertes Johanniskraut; Durchlöchertes Johanniskraut; Gemeines Johannisblut; Jagemichel; Teufelsflucht; Hexenkraut; Conradskraut; Feldhopfen
Franzoesisch    Millepertuis perforé; Herbe de la Saint Jean; Herbe à mille trous; Herbe percée; Herbe aux piqûres
Italienisch    Erba di S. Giovanni comune; Iperico
Englisch    Common St. Johnswort; Common St. John's-wort; Witches herb; Klamath weed
  

Beschreibung und Bilder

Toxizitätsgrad

Giftig + (Erläuterungen)
 

Hauptwirkstoffe

Hypericin (rot-fluoreszierendes Pigment) und Pseudohypericin, Flavonoide mit Hyperosid, ätherische Öle, Gerbstoffe, antibiotisch wirksame Verbindungen, Phenolcarbonsäuren. Die Toxizität bleibt zu ca. 20% auch im Dürrfutter erhalten.
 

Wirkungsmechanismen

Hypericin wird resorbiert, in der Haut eingelagert und durch Lichteinfall zur Fluoreszenz angeregt. Die dadurch ausgelösten Oxidationsprozesse führen zu Zellschädigung und Entzündung (primäre Fotosensibilisierung). Da das Hypericin bei diesen Prozessen nicht verändert wird, bleibt die Fotosensibilisierung über längere Zeit bestehen.
 

Veterinärtoxikologie

Literatur

 
©2013 - Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie, Winterthurerstrasse 260, 8057 Zürich, Schweiz
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