Beschreibung und BilderToxizitätsgradIm Ausnahmefall: giftig + bis stark giftig ++ (Erläuterungen)Alle Klee-Arten sind gute Futterpflanzen, die nur selten in Abhängigkeit von der Jahreszeit, der Witterung und der verfütterten Menge zu Schäden führen können. HauptwirkstoffeFarbstoff Rhodanid, cyanogene Glycoside (Linamarin, Lotaustralin; vor allem in Weisskleesorten), Phytoöstrogene (Isoflavone; vor allem in Rotkleesorten, auch in Silagen noch vorhanden), evt. Nitrate, Proteaseinhibitoren, hoher Eiweissgehalt.WirkungsmechanismenSchaumige Gärung im Pansen wahrscheinlich durch lösliche, cytoplasmatische Proteine.Blausäure hemmt die Cytochrom-Oxidase (Blockierung der Atmungskette), die Folgen sind Gewebsanoxie und Krämpfe. Phytoöstrogene können zu Fruchtbarkeitsstörungen führen. Nitrate werden zu Nitrit umgewandelt und führen zu Methämoglobinbildung. Rhodanid bewirkt Lichtempfindlichkeit. VeterinärtoxikologieLiteratur
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