Trifolium pratense
CliniTox
Giftpflanzen
 
Deutsch    Rotklee; Wiesenklee; Roter Wiesenklee
Franzoesisch    Trèfle rouge
Italienisch    Trifoglio rosso; Trifoglio pratense
Englisch    Red clover; Purple clover
  

Beschreibung und Bilder

Toxizitätsgrad

Im Ausnahmefall: giftig + bis stark giftig ++ (Erläuterungen)
Alle Klee-Arten sind gute Futterpflanzen, die nur selten in Abhängigkeit von der Jahreszeit, der Witterung und der verfütterten Menge zu Schäden führen können.
 

Hauptwirkstoffe

Farbstoff Rhodanid, cyanogene Glycoside (Linamarin, Lotaustralin; vor allem in Weisskleesorten), Phytoöstrogene (Isoflavone; vor allem in Rotkleesorten, auch in Silagen noch vorhanden), evt. Nitrate, Proteaseinhibitoren, hoher Eiweissgehalt.
 

Wirkungsmechanismen

Schaumige Gärung im Pansen wahrscheinlich durch lösliche, cytoplasmatische Proteine.
Blausäure hemmt die Cytochrom-Oxidase (Blockierung der Atmungskette), die Folgen sind Gewebsanoxie und Krämpfe.
Phytoöstrogene können zu Fruchtbarkeitsstörungen führen.
Nitrate werden zu Nitrit umgewandelt und führen zu Methämoglobinbildung.
Rhodanid bewirkt Lichtempfindlichkeit.
   

Veterinärtoxikologie

Literatur

 
©2012 - Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie, Winterthurerstrasse 260, 8057 Zürich, Schweiz
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