| GnRH - Unerwünschte Wirkungen |
CliniPharm Wirkstoffdaten |
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Allgemein
Keine antigene Wirkung
Der grosse Vorteil von GnRH ist, dass es keine Antigenität aufweist und somit auch bei wiederholter Verabreichung nicht durch Antikörper inaktiviert wird oder eine Anaphylaxie auslöst (Cain 1992; Irvine 1993b; Grunert 1995).
Überstimulierung der Ovarien
Alle Präparate, die zur Ovulationsauslösung eingesetzt werden, können Anlass zur Hypertrophie der Ovarien sein, welche Kindskopfgrösse erreichen können. Die Rupturen solcher Ovarien, die riesige Zysten enthalten, können lebensbedrohlich sein. Bei Anwendung von GnRH zur Ovulationsauslösung soll eine Überstimulation der Ovarien seltener auftreten (Neumann 1992).
Hund
Ausbleiben der Ovulation / Zystenbildung
Wird GnRH zur Ovulationsförderung zu früh appliziert, kann entweder die Ovulation ausbleiben oder eine Zystenbildung provoziert werden (Cain 1992).
Rind
Trächtigkeit
Wenn GnRH an trächtige Kühe verabreicht wird, sind keine nachteiligen Folgen zu erwarten (Elmore 1989).
Anwendung post partum
Eine kanadische Studie berichtet über eine signifikante Zunahme von Pyometritiden bei Kühen, die in der postpartum-Phase mit GnRH behandelt worden sind. Die Ursache liegt wahrscheinlich in einer Progesterondominanz in dieser frühen Phase post partum. Das Progesteron begünstigt das bakterielle Wachstum (Oxender 1991).
Pferd
Zwillingsgravidität
Der Gebrauch von GnRH zur Ovulationsinduktion bei der Stute erhöht das Risiko einer Zwillingsgravidität (Kilicarslan 1996).
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