AnwendungssicherheitHuhnNach der i.v., i.m. und p.o. Verabreichung von 15 mg/kg und 30 mg/kg FFC an Hühner kam es zu keinen Nebenwirkungen (Shen 2003).Akute ToxizitätHundHunde, welche hohe Dosen FFC über einen längeren Zeitraum erhielten, wiesen eine Vakuolisierung des ZNS, hämatopoetische Störungen und eine Dilatation der Nierentubuli auf (Papich 2001).KalbDie Verabreichung einer Überdosis FFC (200 mg/kg) an Kälber führte zu einer markanten Anorexie, Gewichtsverlust, Ketose und erhöhten Leberenzymen (Papich 2001). In toxikologischen Studien wurde an Mastkälbern bis zu 10-mal die empfohlene therapeutische Dosierung injiziert; als vorübergehende Reaktionen traten Anorexie, herabgesetzte Wasseraufnahme und Durchfall auf. Reaktionen am Injektionsort und zusätzlich erhöhte Serumenzyme waren nachweisbar. Diese Wirkungen waren meist vorübergehender Natur (Plumb 2002).Chronische ToxizitätLangzeit-Standarddosierungsstudien (43 Tage) bei Kälbern zeigten eine vorübergehende Abnahme der Futteraufnahme; nach längerer Zeit konnten keine negativen Wirkungen beobachtet werden (Plumb 2002).Langzeit-Toxizitätsstudien bis zu 52 Wochen mit FFC wurden bei Mäusen, Ratten und Hunden durchgeführt. Bei den Ratten wurden hämatologische Veränderungen und Hodenatrophie festgestellt. Bei den Hunden, welches die empfindlichste Spezies war, wurde eine Zunahme des Lebergewichtes beobachtet (EMEA 1999q). ReproduktionVerschiedene Studien bezüglich der Teratogenität des FFC wurden bei Mäusen und Ratten durchgeführt. Der Wirkstoff induzierte bei verschiedenen Dosen keine foetalen Missbildungen und zeigte kein Potential für eine Embryo- oder Fetotoxizität (EMEA 1999q).GenotoxizitätDa in-vitro Untersuchungen bezüglich Genmutationen in Bakterien- und Säugerzellsystemen durchweg zu negativen Resultaten führten und in-vitro Studien von Mikronuklei und Chromosomen-Aberrationen im Knochenmark auch keine Abnormitäten aufweisen, wird angenommen, dass FFC nicht genotoxisch ist (EMEA 1999q).In 2 Studien wurde die Karzinogenität des FFC in Mäusen (20, 100 und 200 mg/kg/Tag während 104 Wochen) und Ratten (3, 12 und 48 mg/kg/Tag während 104 Wochen) untersucht. In beiden Studien war die Mortalität mit ungefähr 60% hoch. Bei den Mäusen wurden 2 toxische Wirkungen beobachtet: erstens eine Atrophie der Tubuli und der samenbildenden Zellen mit einer Zunahme der Inzidenz an benignen Interstitialzelltumoren am Hoden der männlichen Tiere, welche 200 mg/kg erhielten; zweitens das Auftreten von benignen hepatozellulären Tumoren (EMEA 1999q).
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